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Fasten, Meal Skipping, Diät – wenn Essen zum Kampf wird

Fasten, Meal Skipping, Diät – wenn Essen zum Kampf wird

  • August 02, 2020
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Spätestens wenn der Frühling die dicken Winterklamotten verdrängt und wir bis zum Sommer unsere „Bikinifigur“ erreichen wollen, dann haben sie Hochsaison: allerlei möglichen und noch viel mehr unmöglichen Diäten, Ernährungskonzepte und Rituale. Doch bringen sie wirklich was oder schaden wir unserem Körper damit mehr als wir ihm nutzen?

Ein schwerwiegendes Problem

Jedes Jahr kommt sie wie das Amen im Gebet: Die Erkenntnis, dass wir uns über den Winter ein wenig gehen gelassen haben, über die vielen Feiertage mehr gegessen haben als wir eigentlich wollten und auch die Wahl der Speisen war mehr üppig als figurfördernd. Und was darauf folgt, ist in vielen Fällen der Entschluss: Es ist genug, jetzt geh ich auf Diät. Egal ob Detox, Meal Skipping, Intermittend Fasting oder Saftkur – kein Konzept ist so schräg dass man es nicht ausprobieren könnte. Wahre Wirtschaftszweige haben sich aus der Sehnsucht nach einem schlanken Körper entwickelt.

 

Phänomen der Wohlstandsgesellschaft

Unsere Überfluss- und Wohlstandsgesellschaft macht es möglich: Zuerst essen wir mehr als wir brauchen, wundern uns, wenn wir zunehmen, und dann geben wir unserem Körper weniger Nahrung als er braucht, weil wir uns für zu dick halten oder tatsächlich ein paar Kilos zu viel mit uns herumtragen. Der Beginn eines Teufelskreises, weil radikale Diäten zum einen nur selten durchzuhalten sind und demnach zum Erfolg führen, zum anderen kann man ja nicht ewig auf Diät sein. Sobald wir dann in unseren normalen Ernährungsalltag zurückkehren, schnellt meist das Gewicht auf der Waage wieder hinauf.

Was hilft nun wirklich?

Um einen nachhaltigen Gewichtsverlust zu erreichen, bedarf es einer langfristigen Lebensstilveränderung. Das zeigen nicht nur meine eigenen Beobachten, sondern ist auch wissenschaftlich belegt. Und: Wer abnehmen will, muss für eine negative Energiebilanz sorgen. Das kann man machen, indem man einerseits die Kalorienzufuhr einschränkt und andererseits den Kalorienbedarf erhöht. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung – so einfach und oft doch so schwer umsetzbar – ist die Formel.

Such dir einen Weg, den du auch gehen kannst

Auch ich kenne diese Probleme und habe mich jahrelang in der Spirale aus sich kasteien und hemmungslosem Schlemmen befunden. Mein Leben hat sich nur noch darum gedreht, was, wie viel und wann ich essen darf, und dennoch war ich nicht erfolgreich. Nach meiner Schwangerschaft habe ich eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, um das überflüssige Gewicht wieder loszuwerden. Was ich seitdem gelernt habe und wie ich es geschafft habe, aus diesem Teufelskreis auszubrechen?

  1. Es muss für dich passen
    Nur weil bei deiner Freundin die Saftkur so erfolgreich war oder die Nachbarin mit Intermittend Fasting die Hälfte ihres Körpergewichts verloren hat, muss das bei dir noch lange nicht funktionieren. Suche dir einen Weg, den du auch dauerhaft gehen kannst. Was mir geholfen hat, ist die Erkenntnis, dass mein Körper alle Makronährstoffe (Proteine, Kohlenhydrate und Fett) benötigt, um Bestleistungen zu erbringen. Es kommt oft nur auf die Zusammensetzung und die Art der Lebensmittel an, die den Unterschied machen.
  2. Bring Bewegung rein
    Wenn wir uns bewegen und Sport treiben verbrauchen wir mehr Kalorien, als wenn wir nach dem Bürojob direkt auf die Couch fallen. Eine logische Tatsache, die wir aber auch berücksichtigen müssen. Wer abnehmen will muss nicht unbedingt Sport machen, aber es hilft. Und es ändert vor allem auch die Einstellung zum eigenen Körper wenn man merkt, was er eigentlich in der Lage ist zu leisten. Und ein fitter Körper hilft uns ja nicht nur dabei, unser Gewicht im Griff zu haben, sondern beugt auch noch anderen Zivilisationskrankheiten – wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Depressionen – vor.
  3. Abwechslung ist King
    Langeweile ist ein wesentlicher Grund, warum wir aufhören, Dinge zu tun. Das gilt für Diäten ebenso wie für Sport oder Beziehungen. Daher ist es wichtig, den eigenen Speise- und Sportplan abwechslungsreich zu halten. Wochenlang Kohlsuppe ist kaum eine Erfüllung, jeden Tag nur Saft ebenso wenig. Halte deinen Teller bunt und suche dir immer neue Rezepte und Anregungen. Und auch dem Körper wird langweilig, wenn er wochenlang die selben fünf Übungen machen muss oder immer die selbe Laufstrecke absolvieren muss. Im selben Tempo. Such dir neue Workouts und Sportarten und überrasche deinen Körper mit neuen Impulsen.
  4. Such dir Verbündete
    Manche lieben es, alleine über die Ziellinie zu laufen. Ich habe über die Jahre festgestellt, dass gemeinsam alles besser geht. Wenn wir uns Trainingspartner suchen, dann bleiben wir eher dran. Oder wenn der Partner bei der Ernährungsumstellung mitmacht. Erstens ist geteiltes Leid tatsächlich halbes Leid (außer beim Muskelkater), und die Verlockung, alles hinzuwerfen wenn wir mal ein Tief haben, ist nicht so groß.
  5. Du bist nur ein Mensch
    Jeder, der sich ein Ziel gesetzt hat, erlebt die Phasen, in denen nichts weitergeht oder die Motivation flöten geht. Und plötzlich hat man die Tafel Schokolade in der Hand, die eigentlich so nicht eingeplant war. Zerfleische dich nicht selber, wenn du mal einen Hänger hast, wir sind alle nur Menschen. Am nächsten Tag starte wieder voller Elan durch.
  6. Habe Geduld
    Oft neigen wir dazu zu glauben, nach einer Woche Sport und gesundem Essen müssten wir ja schon fast am Ziel der Reise sein. Und sind dann enttäuscht, wenn weder Waage noch Spiegel dieses Gefühl bestätigen. Aber es ist doch auch so, dass wir die überflüssigen Kilos nicht in einer Woche zugenommen haben. Daher werden wir sie auch nicht in einer so kurzen Zeit wieder los. Egal, was manche Diät- und Sportanbieter versprechen: das dauert! Habe Geduld und gib deinem Körper die Chance, sich zu verändern.

Wie startest du in den Frühling und welche Erfahrung hast du gemacht mit Diäten und Ernährungsprogrammen?

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