Stay Connected

The easy way to lose weight
Diskussionsthread zu Eat Stop Eat/ 20h+ (Langzeitfasten) : Diäten und Abnehmen

Diskussionsthread zu Eat Stop Eat/ 20h+ (Langzeitfasten) : Diäten und Abnehmen

  • October 18, 2020
  • by

For original article click here
Habe vor knapp 3 Jahren mit IF begonnen und damals schon sporadisch nur noch einmal am Tag gegessen. Das hatte zunächst vor allem verdauungstechnische Gründe, weil ich auf Nahrungszufuhr dank Morbus Crohn immer recht sporadisch reagiere.

Inzwischen handhabe ich es seit bestimmt 2 Jahren durchgehend (bis auf wenige Ausnahmen) so, dass ich das Fastenfenster extrem ausweite, mindestens 18 bis viel eher 22 Stunden Fasten sind bei mir normal geworden.

Training habe ich zeitweise auf BCAAs gestaltet, inzwischen auch nicht mehr. Meistens höre ich gegen 20-22 Uhr Abends auf, zu essen, gehe morgens um 5 Uhr ins Training und esse dann am Abend um 18/20 Uhr wieder. In der Zwischenzeit keine BCAAs, Whey, sonstige Sperenzchen.

Ich habe nicht das Gefühl, dass ich deutlich schneller Fett abbaue oder deutlich schlechter Muskulatur aufbaue als “früher”, als ich noch “normal” gegessen habe. Fest steht allerdings für mich, dass:

– ich völlig problemlos ein bis notfalls auch mal zwei Tage ohne Essen klar
komme, während in meinem Umfeld Leute schon hart ungemütlich werden, wenn sie mal 3 Stunden nichts zu Beißen kriegen

– meine Verdauung tagsüber völlig problemlos läuft. Etwaige Problematiken kommen immer erst mit “neu eintreffendem” Essen am Abend

– mein Training mit gefüllten Speichern vom Vortag aber möglichst leerem Verdauungstrakt besser läuft, als mit Essen 3h vorher – Optimalzustand sind für mich 24-36h gefastet, davor aber Speicher gut gefüllt

– die Mischung aus extremem Fasten + extrem reduzierter Gesamtkcal-Menge (in meinen Defiphasen) aus mir einen völlig anderen Menschen macht. Ich kann spürbar fokussierter und effizienter lernen, lebe pragmatischer, werde aber schneller aggressiv, Tunnelblick. Daher schaue ich inzwischen, dass ich die paar Wochen im Jahr, die ich irgendwelche Prüfungen ablegen muss, im Epizentrum der Speedweeks laufen lasse.

– ich nachmittags nicht annähernd so müde werde wie mit allday-Essen

– ich auch mit 2h Essensfenster komplett ausrasten kann und clean problemlos auf 3k, mit Junk openEnd erreichen kann

– das System nur funktioniert, wenn man tagsüber beschäftigt ist. Sobald ich Ferien habe und tagsüber nichts zu tun habe, esse ich ab Mittags und erlebe dann ein Dammbruchsyndrom erster Güte – einmal angefangen, fällt das Aufhören sehr schwer.

Grundsätzlich wäre der einzige Grund für mich, von dem System wegzukommen, eine komplett perfekt laufende Verdauung. Aber selbst dann bin ich mir nicht sicher, ob ich es ändern würde – ich finde es einfach zu bequem so. Tagsüber hat man den Kopf komplett frei – muss sich nicht ständig überlegen dass man eigentlich Hunger hat und wo es jetzt wann was zu essen gibt – und Abends kann man dann so viel essen, wie man halt möchte. Zum Glück bin ich inzwischen (vorübergehend zumindest, mal schauen, ob es sich wieder einschleicht) davon abgekommen, riesige Portionen zu essen und versuche im Grunde genommen, mein Gewicht jetzt auf Körpergröße -100 einzupendeln.

Dieser knurrende Magen, der alle “Anfänger” stört, hat mich übrigens noch nie gestört. Im Gegenteil, ich fand das Gefühl immer prima. Grundsätzlich kann ich von mir sagen, dass es mir besser geht – in allen Belangen – solange ich tagsüber nichts esse. Ob und welche Effekte das jetzt auf Muskelaufbau und Fettverbrennung hat, kann ich nicht sagen. Ich glaube, der Mensch ist Gewohnheitstier und kann sich an alles gewöhnen. Wenn ich richtig Hunger verspüre, esse ich natürlich auch tagsüber was. Aber “Hunger” charakterisiert wohl jeder anders… das Gefühl, dass ich jetzt wirklich etwas “brauche” (physisch, nicht psychisch), habe ich alle 2 Wochen mal.

For original article click here

Leave a reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Stay Connected

×